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Do

01

Jan

2015

++ Frohes neues MUTIGES Jahr 2015

Mut

Momente, sich den Kopf zu zerbrechen.

Sich ratlos im Kreise drehend.

Jedes einzelne Detail immer wieder durchgehend.

 

Momente zu realisieren, einen Fehler gemacht zu haben.

Sich zu wünschen, die Zeit zurück drehen zu können.

Entschuldigung sagen zu können.

Aber wofür?

 

Momente der eigenen Schuld.

Des schlechten Gewissens.

Im Ungewissen.

Der Moment,  einfach nicht mehr weiter zu wissen.

 

Momente keinen Ausweg zu finden.

Zu denken, das Richtige tun zu wollen, sich aber falsch entscheidet-

und zwar bewusst.

 

Momente der Schockstarre.

Der Überraschung.

Der absoluten Fassungslosigkeit.

 

Momente, die dein Herz rasen lassen.

Dich erzittern lassen. Dir Angst einjagen.

Momente, die du verwünscht, verachtest, verfluchst.

Die du zutiefst bereust?

 

Der Moment, die Wahrheit zu bekennen.

Lügen im Verborgenen zu lassen.

Unberührt, verschlossen,

in der einschüchternden Tiefe des Dunkel. 

 

Der Moment zu gestehen.

Zum eigenen Vorteil bedacht.

Rücksichtslos. Kaltblütig.

 

Der Moment, die Maske abzunehmen

und sich sagen hörend:

Ich bin mutig.

Ich wünsche Euch allen ein schönes neues MUTIGES Jahr 2015!

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Mi

31

Dez

2014

++Neuer Kurztext

Veränderung

Ich mag sie nicht. Ich kann sie nicht leiden. Immer, wenn ich spüre, die nächste steht bevor, könnte ich laut schreien, um mich schlagen. Allein bei dem Gedanken daran, krampft sich mein Herz zusammen.

 Ich könnte die absurdesten Kampfvisionen kreieren, könnte flüchten und mich selbst bemitleiden. Ich könnte mich irgendwo verstecken, in der Hoffnung, dass sie mich nicht finden. Ich könnte alles tun- aber nichts würde sie davon abhalten,   zu kommen und schnell wieder zu verschwinden. Ich kann sie nicht aufhalten. Nicht einmal mit Zauberkräften.

Also, muss ich mich ihnen stellen- jeden Tag, jeden Moment.

Sie lauern regelrecht hinter der nächsten Ecke. 

Angriffslustig. Blutleckend.

 Sie verursachen absolutes Chaos. Im eigenen Leben. Und im Leben anderer.

Manchmal mehr, manchmal weniger.  Sie sind schuld für Gefühlsschwankungen, das Ungewisse, die Furcht, sich wieder umzugewöhnen.

 Ein glücklicher Moment endet im Tränenmeer.

Tränen trocknen in einem Akt der innigen Zuneigung.

Aus Wut wird Enttäuschung.

Aus Enttäuschung Wut.

 Je mehr man weiß, desto größer ist das Risiko, ihnen zu begegnen.  Gespräche. Handlungen. Allein ein einzelner Wimpernschlag kann sie ans Licht bringen. Und mit ihnen das Grauen- oder die Freude.

 Sie sind nicht immer schlecht. Um Himmelswillen, nein. Anfangs schon. Aber im Nachhinein könnte man sich sogar an ihnen erfreuen. Sich dafür bedanken. Man könnte sie regelrecht umjubeln, applaudieren. Sie könnten das größte Geschenk sein, was einem hätte gemacht werden können. Könnte. Natürlich gibt es Ausnahmen. Manchmal leider zu viele.

Manchmal passiert so viel auf einmal, dass man sie gar nicht mitbekommt. Gar nicht realisiert. Sondern erst später zufällig darüber stolpert. Umso größer ist dann die Überraschung.

Lenkt uns also das Schicksal, wann und wie intensiv wir uns mit dem neuen Lebensumstand auseinandersetzen müssen? Ist es für die Richtung verantwortlich, die wir im Leben einschlagen? Können wir dem Schicksal die Schuld für alles Schlechte geben? Das Gute beruht natürlich auf unseren Schultern.  Wir schmücken uns damit. Triumphieren. Ergötzen uns daran. Lassen andere zu uns aufblicken. Aber sollte es sich dann doch zum Schlechten entwickel, schieben wir die Schuld jemanden anderen unter- wie wäre es mit dem Schicksal?

 Ich weiß nicht. Sie sind für mich ein unlösbares Rätsel. Ein Mysterium. Und werden es auch weiterhin bleiben. Man ist gegen sie machtlos. Man ist gefangen in einem Teufelskreis; ist von ihnen umzingelt, ihnen vollkommen ausgeliefert und wird an den Pranger gestellt. Entweder allein oder mit anderen- die helfen oder zusehen.

Ja, ich sträube mich gegen Veränderungen. Sehr sogar. Manchmal mehr, manchmal weniger. Auch wenn nicht alle gleich dem Weltuntergang gleichen- sie sind für eine neue Momentaufnahme des Lebens verantwortlich- und das ist das, was mir Angst macht, aber in gewisser Weise auch das, was das Leben interessant macht. Sie sind die gewisse Würze. Die verführerische Süße. Aber auch viel zu oft der bittere Beigeschmack.

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Mi

17

Dez

2014

++Neuer Kurztext

Wachsamer Blick

Schwerenherzen blättere ich durch das alte Fotoalbum. Die Fotos schlagen bereits leichte Wellen. Ich möchte mir die Bilder eigentlich gar nicht anschauen, zu sehr schmerzen die Erinnerungen.

Mein Blick schweift über jede einzelne Fotografie, bleibt schließlich bei einem Bild vom Jahr 2001 hängen. Eine Bank steht inmitten eines Parks. Ein kleines Mädchen stützt sich mit ihren Händen darauf ab, versucht sie zu erklimmen. Doch sie rutscht ab. Ein älterer Mann mit kurzen braunen Haaren behält sie wachsam im Auge.

Ich schlage eine neue Seite auf. Eine Familie sitzt lachend an einem Tisch, schlürft genüsslich ihren Kaffee. Außer das kleine Mädchen. Es pustet stolz die fünf Kerzen auf der Torte aus. Ich streiche traurig über das Gesicht des älteren Mannes in der Mitte, auch hier ist sein Blick wachsam auf das Geburtstagskind gerichtet.

 

Das Leben kann schneller enden, als man denkt. Von einem zu anderen Moment gleicht es einem Trauerfeld. Wie geht man am besten mit dem Verlust eines wichtigen Menschen um? Soll man so oft wie möglich das Grab zu besuchen?

Soll man alle Erinnerungen in eine Kiste packen und weglegen oder die ganze Zeit ein Stück mit sich herumtragen?  Aber was dann?

Soll man weinen? Viele schämen sich für ihre Tränen. Aber weinen ist menschlich. Man darf weinen. Ich habe viel geweint.

Tatsächlich denken viele, dass es peinlich sei, vor anderen seine Gefühle zu zeigen. Aber das stimmt nicht. Klar, Menschen kommen und gehen im Leben. Wenn einer stirbt, erblickt ein neuer die Welt. Aber solange man an den Verstorbenen denkt oder von ihm träumt, wird er immer weiterleben. „Die Zeit wird die Wunde heilen“, sagt man. Aber man muss sich mit seiner Trauer wirklich auseinandersetzten und darüber reden.

Man darf seine belastenden Gedanken nicht herunterschlucken und verdrängen.

Man sollte seinen Tränen freien Lauf lassen und einfach weinen. So wie ich es tue.

 

Langsam schließe ich das Fotoalbum, sehe meinen fünften Geburtstag vor mir, und spüre seinen Blick, seinen immer wachsamen Blick.

Sa

13

Dez

2014

++Primer texto español

Diálogo entre dos hermanos

-Otro fin del cortometraje "Quiero Ser"-

Quiero presentaros otro fin del cortometraje “Quiero ser” en forma de un diálogo.

Antes de comenzar, quisiera hacer una pregunta: ¿Recordáis la escena en la que el hombre de la terraza –Juan- pasa por delante del méndigo –su hermano Jorge? En este cuadro Juan sólo mira a Jorge y sigue su camino.Yo preferiría una conversación entre los dos. Mientras Juan se acerca a su hermano, él cantaría la canción que ambos conocen desde la infancia. Estoy segura de que Jorge lo reconocería.


Jorge: ¿Juan? ¿Realmente eres tú Juan, mi hermano menor? (Sonriendo)

Juan: Sí.

Jorge: ¡Juan! (Exclama con alegría)


De repente la sonrisa en la cara de Jorge desaparece.


Jorge: ¿Por qué me abandonaste? ¿Por qué te subiste al autobús? ¿Por qué no me escuchaste? Eres un cabrón.

Juan: Tranquilo, Jorge. Tranquilo. No soy un cabrón, tú lo eres como en nuestra niñez.


Jorge cierra sus ojos y canta una melodía.


Juan: Jorge, ¿me escuchas?


Jorge no dice nada. Se levanta, toma sus bolsas de basura y se va. Después de dar unos pasos se da vuelta y mira a Juan con insistencia.


Jorge: ¿Cómo te sentirías si fueras abandonado? ¿Cómo te sentirías si te ignoraría? Siempre esperé, nunca quise que fueras un pobre méndigo como yo.

Juan: No comprendo lo que dices, creo que estás hablando tonterías.

Jorge:Esa es mi realidad, no tengo ninguna perspectiva de vida. No tengo educación,no tengo hogar, estoy solo,sin familia, sin amigos que me apoyen. No tengo absolutamente nada y todo esto es por tu culpa.

Juan: ¿Mi culpa?

Jorge: Sí. Si no me hubieras abandonado todo sería diferente, no habría perdido la esperanza de una vida mejor.

Juan: Si no hubieras robado nuestro dinero, no te habría abandonado.

Jorge: ¡Ciérrate la boca, maldito! No puedes entenderme. No tienes que luchar por sobrevivir todos los días. Puedes llevar trajes caros, puedes ducharte a cualquier hora, puedes comer tanto como quieres. No somos más hermanos . Tú eres un traidor egoísta.

Juan: Tú eres un fracasado. Mi vida fue dura y complicada también, pero quise cambiarla y por eso trabajé mucho.

Jorge: Te odio.

Juan: ¿Estás enfadado conmigo? Realmente debería ser lo contrario. A propósito..no soy egoísta. Siempre pienso en mi esposa Carolina...una mujer maravillosa. Ella trabaja en un hotel. Y pienso en mis hijas. Gemelas. Tienen siete a͂nos...Somos una familia muy feliz.

Jorge: Me tengo que ir.

Juan: Eres un fracasado, un cobarde. Como en el pasado. ¡qué miserable!


Delante de los zapatos de Juan acaba un globo rojo. Rojo como amor, sangre...y rabia. Sin pensarlo mucho, Juan aplasta el globo con el pie. Después se siente aliviado- por fin.

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Mo

24

Nov

2014

Neues Gedicht: Renne weit weg

Renne weit weg

Weg von Wut und Gehässigkeit.

              enormer Eifersucht.

                   der gesellschaftlichen Manipulation.

Weg von den aufgesetzten Masken, die jeder trägt.

 

Renne so schnell  du kannst.

So schnell, wie dich deine Beine tragen.

Renne ohne Nachzudenken.

So schnell, bis deine Kräfte versagen.

 

Renne so lange, bis deine Lungen brenn';

bis du zusammenbrichst.

Renne ohne 'rückzusehen.

Wetten: Dir wird's besser geh'n. 

 

Renne in ein besseres Leben.

Immer geradeaus.

Verliere dein Ziel nie aus den Augen.

Renne, mach'st das Beste d'raus.

 

Weg von Wahrheit und Lüge

         vom enormen Druck

         der gnadenlosen Diskussion

Weg von deinem ach so grässlichen Leben.


Und du tust es.

Du wagst es.

Du rennst weit weit weg.

 

Doch du fliehst nur vor dir selbst.

So

23

Nov

2014

++Live hinter den Kulissen von Volltreffer++

Sonntag, den 23.11.14

Thema: Zukunftvisionen- wie sehe ich mich in ... Jahren?

In den vergangenen Sendungen arbeiteten Clara und ich immer in der Redaktion, bereiteten die Talkrunde vor und diskutierten live vor der Kamera. 

 

Blondes Duo als rasende Reporterinnen

Clara und ich tauschten heute mal die Perspektive der TV-Produktion.

Überraschenderweise blieben wir hinter den Kulissen- und bloggten, kümmerten uns um Social Networks: Kurze Texte auf Facebook, Fotogalerie, kleine Beiträge auf unseren Blogs.

 

In der Live-Sendung werden wir diesmal als Aufnahmeleitung agieren, d.h. wir gucken, ob auch alles gut abläuft, regeln eventuell auftretende Komplikationen, stoppen die Zeit.

Wir sind das Sprachrohr während der gesamten Aufzeichung.

 

Ihr wollt wissen, wie die nächste Sendung ist? Dann klickt auf Sarahlita.facebook und seid immer up-to-date!

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Sa

22

Nov

2014

++Aktuelles: #5 "Hase und Jäger" - am 06.12.14

Lieberhaber lustiger Live- Shows aufgepasst!

 

Am Samstag, den 06.12. 2014 ist es wieder soweit:

Die beiden Berliner Moderatoren Tim und Marvin präsentieren mit ihrer Crew die fünfte Live-Show ihrer Erfolgssendung "Hase und Jäger"

...und IHR könnt live dabei sein:

Meldet euch einfach online an auf:

http://www.haseundjaeger.de/live-dabei

 

Wo?
ALEX Offener Kanal Berlin
Voltastraße 5
13355 Berlin (Wedding)

Wann?

6. Dezember 2014

Beginn: 17:30 Uhr

Ende: ca. 18:45 Uhr

 

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Sendung bietet das Interview mit den beiden humorvollen Moderatoren.

*Quelle: http://www.haseundjaeger.de
*Quelle: http://www.haseundjaeger.de
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Fr

21

Nov

2014

Um Mitternacht #philosophischePhilosophie

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die dir die größte Freude bereiten.
Manchmal sind es wenige Worte, bei denen die Wirkung umso größer ist.
Manchmal ist das Leben nicht schwarz oder weiß oder grau- sondern kunterbunt gepunktet.
Manchmal fährt man kurz vor Mitternacht Gedankenkarussell, mit einem Freund, der genauso philosophisch über das Leben denkt, wie man selbst.
Und manchmal kommt es sogar vor, dass sich ein Moment einfach perfekt anfühlt.
 
Wenn auch nur manchmal.

Danke Nju Munja.
— wunderbar.
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Di

18

Nov

2014

++Neue VOLLTREFFER-Sendung

Oktober 2014

Thema: Jugendsprache

*Bent- Erik, Vincent, Sarahlita und Clara (v.l.)

**Quelle: youtube.com

Die Jugendsprache ist eine sich ständig wandelnde Sprache, deren Wörter sich mehr oder weniger zufällig ergeben. In dieser Sendung sind wir, die Jugendlichen selbst die Experten.


Erfahrt,. wie sich die Jugendsprache entwickelt hat und welche speziellen Wortphämomen es gibt.  #yolo #hipster #swag #gönndir #likeforlike

#follow_us_on_facebook: https://www.facebook.com/ALEXVolltreffer


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Fr

07

Nov

2014

Neues Gedicht: Verbrennen

Verbrennen

Heller Lichtstrahl.

Rauchschwaden.

 

Licht brennt,

in meinen Augen

reißt mich zu Boden.

Puls sinkt.

 

Atem brennt

in meiner Lunge

keuche, ersticke.

Puls sinkt.

 

Ich verbrenne

in meiner Seele.

Tränen verdampfen in Sekundenschnelle.

Puls sinkt.


Herzschlag erlöscht.


Asche rieselt zu Boden.

 

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So

26

Okt

2014

Sarahlita schreibt... auf #Facebook

www.facebook.com/sarahlitaschreibt
www.facebook.com/sarahlitaschreibt

#Facebook #Klick #Like #Teilen

 

Wenn ihr der Facebook-Seite von Sarahlita schreibt... ein Like hinterlasst, seid ihr immer up-to-date, was neue Posts betrifft.

 

Hinzu kommt, dass ich, da ich jetzt herausgefunden habe, wie man neue Texte via Smartphone hochlädt, viel präsenter und aktiver sein werde: Mein Fokus liegt dabei auf Aktuelles und regelmäßig neu erscheinende Kurztexte.

 

Alles Step-by-Step.

 

Ihr würdet mich sehr glücklich machen, wenn ihr Sarahlita schreibt... eine Chance gebt und ein Like, positives Feedback, o.ä. hinterlasst.

 

Liebe Grüße,

Sarahlita

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So

26

Okt

2014

Sarahlita

Lachend. Verträumt. Kreativ.

Gehe ich durchs Leben./

 

Neugierig. Spontan. Erwartungsvoll.

Auf der Suche nach Abenteuer./

 

Rede zu viel. Sage zu oft Ja. Denke zu viel nach.

In der Hoffnung, etwas verändern zu können./

 

Glaube an Wunder. An das Gute.

Wenn auch nicht immer. Immer öfter./

 

Höre auf meinen Kopf. Auf mein Herz. Auf mein' Bauch.

Bleibe oft beim ersten Impuls./

 

Verbringe Stunden. Hier. Dort. Allein. Mit andren.

Sekunden verstreichen. Im Akt der Tat./

 

Jeder sieht mich anders. Schätzt mich anders ein.

Entweder alles. Oder nichts./

 

Morgens. Mittags. Abends.

Bin ich.

Ich. /

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